Interview mit hewjei von HWJ Industries

By | 9. November 2016
*Das Datum der Veröffentlichung verschob sich aus technischen Gründen.

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datenblatt

Guten Tag Herr hewjei, es ist mir eine Freude, Sie heute im regnerischen Hamburg begrüßen zu dürfen und ich bin sehr gespannt auf einen Blick hinter die Kulissen, Ihrer seit 189 Tagen erfolgreich an der Börse notierten Aktiengesellschaft HWJ Industries. Bei dem Betrachten Ihres öffentlich zugänglichen Firmenprofils, bemerkt man abgesehen von dem hohen Kurs, zu dem wir später ausführlicher kommen werden, dass Sie Ihre Vermögensstruktur möglichst gleichmäßig verteilen, daraus lässt sich herleiten, dass Sie einen aktiven Handel bevorzugen und stets über Barmittel verfügen, welche Sie, wie ein Blick in das Depot zeigt, überwiegend in Newcomer investieren. Daher meine Frage an Sie, weshalb entschieden Sie sich für den Handel mit Newcomern und wie profitabel ist dieses Marktsegment derzeit?

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Guten Tag MrMister, es ist mir Ehre und Freude zugleich, heute dieses Interview mit Ihnen führen zu dürfen. Als ich mit dem Spiel begonnen habe, befand sich der Markt gerade mitten in einem Aufschwung. Das hat Daytrading-Strategien sehr profitabel gemacht. Der Buchwert konnte innerhalb der ersten fünf Wochen mehr als verdreifacht werden. Nach einiger Zeit kam der Markt dann aber in das von vielen Spielern sogenannte „Sommerloch“ und viele Kurse der großen AG’s stagnierten oder fielen sogar, da viele Spieler ihre Buchwertgewinne nun realisieren wollten. Das hat das Daytrading etwas weniger interessant gemacht, da plötzlich das Risiko fallender Kurse um ein vielfaches größer wurde. Was allerdings nach wie vor gleich blieb, war die Überbewertung von Newcomern. Das hat uns dann letztendlich dazu veranlagt, unseren Fokus auf dieses Marktsegment zu richten. Bisher mit großem Erfolg, der Buchwert konnte mittlerweile mehr als verdreißigfacht werden. Auch derzeit ist das Segment aus unserer Sicht noch sehr profitabel, wenn auch stets mit sehr hohen Risiken verbunden. Der Großteil der Spieler verlässt das Spiel leider häufig wieder nach kurzer Zeit und selbst erfolgreiche Newcomer können, von einem auf den anderen Tag, verschwinden.

Der Preis für einen durchschnittlichen Newcomer kann heutzutage schon beachtlich hoch sein, doch für einen zielstrebigen und talentierten Newcomer werden oft horrende Summen gezahlt. Sicherlich bedarf es ein gut geschultes Auge, um die Spreu vom Weizen trennen zu können, doch gelingt es frühzeitig Anteile zu erwerben, so kann man unter den richtigen Umständen sehr gut Gewinne erzielen. Entstand dieser Preisanstieg Ihrer Meinung nach, da im Laufe des Sommers viele Aktiengesellschaft von dem Parkett zurückgetreten sind, die Anzahl der neuen Aktiengesellschaften gering ist oder weil es mittlerweile zu viele Händler in diesem Marktsegment gibt?

Ja, wir haben unser Auge mit der Zeit zwar relativ gut schulen können und es gibt einige Anzeichen, die absehen lassen, ob sich ein Newcomer gut entwickeln wird, aber es gibt auch hier selbstverständlich keinerlei Sicherheit, dass es zu einem Kursanstieg kommt. Auch wir haben regelmäßig Verlusttrades, da Spieler aus unterschiedlichen – häufig unvorhersehbaren- Gründen das Spiel wieder verlassen. Die wirkliche Arbeit liegt also hier auch häufig auf Schadensbegrenzung, wenn sich, wie Sie schon so schön sagten, die Spreu vom Weizen trennt. Deshalb suchen wir immer frühzeitig den Kontakt zu jungen Spielern und versuchen ihren Einstieg ins Spiel erfolgreich zu machen. Die Gründe für den Preisanstieg bzw. die Überbewertung junger AG’s sehe ich vor allem in deren Wachstumspotential. Ein durchschnittlicher Newcomer schafft eine BW-Verdopplung meistens innerhalb der ersten zwei Monate, ein hervorragender Spieler sogar, je nach Marktsituation, häufig schon innerhalb des ersten Monats. Da zu Beginn nur kurze Zeitreihen für eine Analyse zur Verfügung stehen, kommt der Kursanstieg häufig etwas verzögert. Auf der einen Seite kann der Markt von den neuen Spielern meist noch nicht richtig eingeschätzt werden und auf der anderen Seite kann auch der neue Spieler von den potentiellen Investoren noch nicht richtig eingeschätzt werden. War ein Gewinntrade nur Glück oder hat der Spieler ein gutes Händchen und bringt grundlegende Kapitalmarktkenntnisse mit ins Spiel? Liegt der gute BW-Anstieg nur an gepushten Aktien im Depot oder kann der Spieler zielführend investieren? Das sind einige der Fragen, die wir versuchen im Vorfeld zu beantworten und durch gezieltes Hinschauen in unseren Analysen zu beantworten. Wenn dann der Kursanstieg kommt, haben wir uns oftmals bereits einige Anteile sichern können.

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Ein Blick auf Ihre Trades der letzten 30 Tage verrät, dass Sie unglaubliche 1.244 Verkäufe vollzogen haben, doch der Gewinn, welcher keines Falls gering ist, wirkt im Verhältnis zu der Anzahl der Trades eher klein und Ihre Handelsaktivität steht lediglich bei guten 76%, obwohl man davon ausgehen würde, dass sie bei sehr guten 100% stehen müsse. Kommt man bei einer solch hohen Verkaufsrate nicht ins Schwitzen und ärgert sich, wenn am Ende nicht die 100% Handelsaktivität erzielt wird und woran liegt es?

Ja, die Anzahl der Trades ist im Vergleich recht hoch. Hintergrund ist, dass wir versuchen, mit möglichst geringen Risiko und Geldeinsatz zu investieren. Beim Trading mit größeren AGs nehmen wir oftmals auch nur ein paar hundert Euro mit. Wichtig ist bei der Beurteilung, ob ein Trade gut war ja auch immer der Zeitraum, in dem das Kapital gebunden war. Den versuchen wir möglichst gering zu halten. Das durchschnittliche Postenalter entspricht derzeit etwa 20 Tage, wobei dort auch schon längerfristige Beteiligungen im Index mit einbezogen werden. Bevor die Kurse einiger großer AGs auf breiter Ebene in die Höhe gezogen wurden, stand die Handelsaktivität auch lange Zeit auf 100%. Da wir in der derzeitigen Marktsituation unsere Trades reduziert haben, ist die Aktivität gefallen. In der 30-Tage-Statistik erscheinen diese aber selbstverständlich noch. Außerdem sehen wir unser Depot derzeit als gut aufgestellt und gehen beim Großteil der AGs von einem Kursanstieg aus, weshalb wir derzeit keinerlei größere Posten verkaufen müssen. Trotz nicht immer 100%iger Handelsaktivität zählen wir uns aber zu den aktivsten Spielern hier.

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Sie sind seit dem 14.08.2016 Mitglied im Monster Index und haben mit der Gründung des Monster Index 2 viel Verantwortung auf Ihre Schultern genommen. Der Monster Index 2 ist zwar noch nicht vollständig besetzt, kann aber zum gegenwärtigen Zeitpunkt durchaus als gelungenes Projekt betrachtet werden. Es ist verständlich, dass man sich bei solch einem Vorhaben an neue Abläufe und Aufgabenbereiche gewöhnen muss. In wie weit beeinflusst Sie Ihr neuer Aufgabenbereich, bzw. können sich Ihre Aktionäre darauf verlassen, dass das Ehrenamt Ihren geschäftlichen Unternehmungen nicht im Weg steht?

Mit der Gründung des Monster Index‘ 2 haben wir einen Nachwuchsindex für den MonsterELI-Verband geschaffen, der auch jungen Spielern die Möglichkeit geben soll, sich bei zwei der bekanntesten Indizes einzubringen. Sie lernen von der Erfahrung der Großen und bringen gleichzeitig Denkanstöße und neue Ideen mit in den Verband ein. Durch unser externes Forum ist es möglich, unter allen drei Indizes zu kommunizieren. Wir möchten uns aber Zeit lassen und auf vielversprechende Bewerbungen warten, ehe wir den Index voll besetzen. Dazu gilt unter anderem auch eine umfassende Grundausbildung in der Newcomer School, mit der wir sehr nah zusammen arbeiten. Dies braucht eben Zeit – dennoch kann ich Ihnen nur zustimmen, dass das Projekt durchaus schon als gelungen angesehen werden kann. Meinen geschäftlichen Unternehmungen steht weder die ehrenamtliche Tätigkeit als Indexleiter des Monster Index‘2, noch die Mithilfe als Tutor der Newcomer School im Wege- ganz im Gegenteil! Durch diese Arbeiten gerate ich jeden Tag in Kontakt mit vielen Spielern und es haben sich bereits tolle Partnerschaften entwickelt.

Der Markt bewegt sich mit großen Schritten dem Jahresende zu, die Tage werden kälter und die Computer in den Büros drohen heiß zu laufen. Denken Sie, dass der Markt in den nächsten Wochen nach dem jüngsten Hoch noch einmal anziehen wird oder gehen Sie davon aus, dass das alljährliche Winterhoch dieses Jahr ausfällt?

Die Kurse vieler großer AGs wurden vor kurzer Zeit auf breiter Ebene nach oben gezogen. Dennoch denke ich nicht, dass man hierbei von einem nachhaltigen Kursanstieg sprechen kann. Die Kurse werden sich meines Erachtens in der nächsten Zeit wieder in ihrem alten Niveau einpendeln. Da es sich um meinen ersten Winter hier handelt, ist es schwierig, eine genaue Prognose abzugeben. Wenn man sich jedoch die Daten der Vorjahre einmal anschaut, sieht man, dass es im Winter immer zu einem Kurs- und Spielerzahlanstieg kam. Deshalb gehe ich davon aus, dass es gegen Ende des Jahres/Anfang 2017 wieder zu einem Winterhoch kommen wird. Zudem hoffe ich auf viele Neuanmeldungen oder Comebacks im Spiel, ein Potential, das auch meine Gesellschaft hoffentlich nutzen kann.

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Wie haben Sie Ihr Unternehmen auf die Jahresendrally eingestellt, bzw. haben Sie für dieses Jahr noch weitere Projekte geplant, welche Sie in den nächsten Wochen umsetzen werden?

Zum Einen hat natürlich die Entwicklung des Monster Index‘ 2 weiterhin eine hohe Priorität. Zudem mussten wir bisher aufgrund des geringen uns zur Verfügung stehenden Kapitals leider viele junge hervorragende Spieler auch frühzeitig wieder verkaufen, um den Gewinn mitzunehmen und das Kapital wieder für neue Investitionen freizumachen. Um von dem rasanten Wachstum der Newcomer auch weiterhin profitieren zu können, haben wir eine Kapitalerhöhung geplant, die vermutlich am nächsten Wochenende stattfinden wird. Durch die Kapitalerhöhung sollen mindestens 100.000.000 € eingenommen werden.

Der aktuelle Börsenwert Ihres Unternehmens beträgt derzeit rund 300% Ihres Buchwerts und Ihre Anteile werden seit dem 19.07. konstant zu einem Preis von über 6,500€ gehandelt. Da Sie vorhaben eine Kapitalerhöhung durchzuführen, können sich Ihre Aktionäre nun darauf einstellen, dass der Kurs in den nächsten Tagen weiter ansteigen wird, bzw. zu welchem Kurs wird die Kapitalerhöhung stattfinden und wie wird das neu gewonnene Kapital verwendet?

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Der Emissionskurs der jungen Aktien wird voraussichtlich 10000€/Aktie betragen. Nach Information aller Aktionäre hat sich dieser in den letzten Tagen auch bereits auf diesem Niveau eingependelt. Wir freuen uns natürlich auch sehr, sollten sich noch weitere Spieler melden, die Interesse an einer Investition haben. Wir wollen das zusätzliche Kapital hauptsächlich nutzen, um auch langfristige Partnerschaften mit Newcomern einzugehen und einige der besten von ihnen als Longhold in unserem Depot halten. Auf diese Weise werden wir auch nach dem ersten Monat – dies ist derzeit die durchschnittliche Haltedauer- von ihrem schnellen Wachstum profitieren können. Zudem sollen junge Spieler, die in der Newcomer School aufgebaut worden – oder dem Monster Index 2 beigetreten – sind, durch das Halten der Sperrminorität etc. unterstützt und von ihrer Umsetzung des neugewonnenen Wissens beidseitig profitiert werden.

Ohne Frage, sind Sie ein erfolgreicher und mittlerweile etablierter Unternehmer und verfügen über Marktkenntnisse, welche gerade für wissbegierige Jungunternehmer von großer Bedeutung sein könnten. Daher möchte ich Sie fragen, ob Sie einen guten Rat, einen wohlgemeinten Tipp für unsere Leser haben, damit auch Newcomer davon profitieren können?

Neuen Spielern kann ich ohne Zweifel zu Beginn ihrer Karriere auf dem Börsenparkett ausdrücklich eine Teilnahme an dem Kursangebot der Newcomerschule empfehlen. Die dort gewonnenen Grundkenntnisse helfen ungemein weiter, das Spiel, auch als Börsenneuling, in seinen Grundzügen zu verstehen. Vertieft werden kann das Wissen dann bspw. im Trainingscenter des MonsterELI-Verbandes oder durch die Guides, die viele langjährige Spieler geschrieben haben. Allgemein ist anzuraten, erst einmal ein gut strukturiertes und diversifiziertes Depot aufzubauen und den Markt in den ersten zwei Wochen kennen zu lernen, bevor man größere Risiken eingeht. Außerdem sollte man sich von Verlusten nicht gleich den Spielspaß nehmen lassen, sondern einfach immer weiter machen. Gerade in erster Zeit tragen Anleihen gut dazu bei, den Buchwert zu erhöhen.

shops-1014037_640Es war mir ein Vergnügen, mich mit Ihnen zu unterhalten und ich lade Sie recht herzlich zu einem erneuten Gespräch ein, sollten Sie mal wieder in der Stadt mit den meisten Brücken Europas sein. Bis dahin wünsche ich Ihnen eine gute Heimreise und weiterhin erfolgreiche Geschäfte auf dem AG-Spiel Börsenparkett.

Ich freue mich, die Arbeiten und Absichten meiner Gesellschaft im Zuge dieses Interviews der Community einmal näher vorstellen zu können und bedanke mich für die von Ihnen gegebene Möglichkeit, für die Veröffentlichung diese Plattform nutzen zu dürfen. Ich wünsche ebenfalls eine erfolgreiche Handelswoche und freue mich auf weitere Gespräche!